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Rechtsdrehende Milchsäure - nicht nur für den Darm gesund
Es ist seit langem bekannt, dass
fermentierte Getränke einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben.
Man denke nur an Kefir und Kombucha, die seit Jahrhunderten als
Volksheilmittel bekannt sind. In Russland gab es sogar Heilanstalten, die
auf Basis fermentierter Kefir-Produkte verschiedenste Krankheiten
erfolgreich behandelten. Die Wirksamkeit der Getränke ist vor allem auf
die Fermentation mittels Milchsäurebakterien zurückzuführen. Diese
Mikroorganismen, die auch im Darm vorkommen, spielen eine entscheidende
Rolle für unsere Gesundheit. Die bekanntesten probiotischen
Milchsäurekulturen, die sich durch die Fermentation bilden, sind (Lactobacillen
und die Bifidobakterien). Mit rasanter Geschwindigkeit vermehren sich
diese, indem sie Kohlenhydrate aus Pflanzen oder einer Nährlösung abbauen
und dabei rechtsdrehende Milchsäure bilden (L (+) Milchsäure). Die
positive Wirkung der rechtsdrehenden Milchsäure n ist seit langem
wissenschaftlich bestätigt.
Die
Wiederherstellung der natürlichen Darmflora und die rechtsdrehende
Milchsäure wirken sich daher auf eine Vielzahl von anderen Beschwerden.
Blähungen,
Magendrücken, Völlegefühl, Verstopfung, Durchfälle, Krämpfe und ähnliche
Symptome sind ein Hinweis auf eine krankmachende Darmflora. Eine gesunde
Darmflora verhindert die Gasentstehung und regt die
Darmwand-Muskelbewegung (Perestaltik), an wodurch der Stuhl schneller
ausgeschieden wird.
Eine gesunde
Darmflora beeinflusst positiv das darmassoziierte Immunsystem und somit
Krankheiten, bei denen eine Abwehrschwäche im Vordergrund, da Viren,
Bak-terien, Pilze und Toxinen unschädlich gemacht werden, bevor sie über
die Darmschleimhaut in den Blutkreislauf übergehen.
Bei Allergien
wirkt die rechtsdrehende Milchsäure doppelt: Sie verbessert das
Immunsystem und baut die Darmschleimhaut wieder auf, so dass
allergisierende und entzündundungsfördernde Stoffe nicht in den
Blutkreislauf gelangen können. Neurodermitis, Heuschnupfen,
Nahrungsmittelallergien, Asthma und anderen allergischen Erkrankungen
wird somit der Nährboden entzogen.
Milchsäurebakterien verbessern die Sauerstoffversorgung des Menschen.
Dies zeigt sich dadurch, dass bei regelmäßiger Einnahme von Regulat der
Sauerstoff-Partialdrucks ansteigt (bei der Messung wird die gesamte
Sauerstoffmenge in einer bestimmten Blutmenge ermittelt). Der
Sauerstoff-Partialdruck des Blutes (PO2) ist ein wichtiger Parameter für
die Beurteilung des Gesundheits-und Belastungszustandes des Menschen, da
der Wert durch Krankheit, falsche Lebensweise oder zunehmendes Alter
sinkt.
Durch die
Verdrängung der (-) Milchsäure verbessert sich der Zustand des
Bindegewebes, Harnsäure und überhöhte LDL-Cholesterin werden abgebaut
wodurch sich rheumatische oder arteriosklerotische Beschwerden bessern.
Als natürlicher
Bestandteil des Säureschutzmantels regulieren Milchsäurebakterien auch
den pH-Wert der Haut und vermindern so Bakterien, Pilze, Viren und
andere Hautkeime.
© 2007 Cornelia Seifert
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