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Jeder, der sich mit
der Natur auseinander setzt, erkennt sofort, wie unvergleichlich sich die
Natur als Baumeister und Erfinder betätigt. So auch, wenn es darum geht,
das Wertvollste der Ölpflanzen – ihre ungesättigten Fettsäuren,
Vitalstoffe und sekundären Pflanzeninhaltsstoffe – zu schützen.
Dabei wendet die
Natur zwei Verfahren an:
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Vitamin E,
beta-Karotin, Enzyme, ätherische Substanzen und Farbstoffe wie etwa die
Flavonoide sichern die Gesundheit der Pflanze und die in den Samen und
dem Fruchtfleisch enthaltenen Fettsäuren.
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Da Licht,
Sauerstoff, freie Radikale und zu große Wärme diese Wirk- und
Aufbaustoffe schädigen würden, hat die Natur den Samen, Kernen und
Nüssen zusätzlich eine feste Schale gegeben.
Nur dadurch sind
sie von äußeren Einflüssen perfekt geschützt!
Sobald die Ölpflanzen verarbeitet werden, sind die Fettsäuren und die
Vitalstoffe den schädigenden Umwelteinflüssen preisgegeben. Für die
Qualität der Speiseöle ist es deshalb von elementarer Bedeutung, wie sehr
es uns gelingt, die Fettsäuren und anderen Inhaltsstoffe zu erhalten.
Herkömmliche Pressverfahren sind dazu kaum geeignet. Industriell
hergestellte Fette und Öle haben oft so viele Bearbeitungsschritte hinter
sich, dass sie als Träger von essentiellen Fettsäuren völlig wertlos oder
sogar gesundheitsschädlich sind. Die Ölsamen werden erhitzt, und
anschließend wird mit Benzinfaktoren wie z.B. n-Hexan jedes noch so
kleine Tröpfchen Fett aus den Produkten herausgeholt (so wie wir
Fettflecken mit Waschbenzin aus Textilien entfernen). Danach wird das Öl
meist unter hohen Temperaturen raffiniert, entlezithiniert, entschleimt,
entsäuert, gebleicht, winterisiert und mit Temperaturen bis zu 280°C
desodoriert.
Grafik

„Durch diese Verarbeitungsschritte werden
ungesättigte Fettsäuren zu erbgutschädigenden und krebserregenden
Giften. Ein derartiges Öl ist ein Gift, das als Nahrungsmittel verkauft
wird.“
Christian Opitz, „Abkürzung in die Freiheit“,
Hans-Nitsch-Verlag 2001
Selbst bei der
Kaltpressung fehlen gesetzliche Bestimmungen, die die Höhe der
Presstemperaturen eingrenzen
Während des
Pressens darf zwar keine Hitze von außen zugeführt werden, aber durch
immer stärkeres Pressen steigt die Hitze auf bis zu
170°C. Als Vergleich:
Ab 100°C kocht und verdampft Wasser, und
niemand käme auf die Idee, dies als „kalt“ zu bezeichnen.
Was bei der
Kaltpressung noch zu beachten ist
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die Samen, Kerne
oder Früchte können schon vor der Pressung erhitzt sein
-
der Begriff „kaltgepresst“
ist gesetzlich nicht geschützt. Temperaturen bei der Herstellung von bis
zu 170°C sind durch starkes Pressen möglich
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die
Temperaturangabe auf dem Etikett ist mit Vorsicht zu genießen, da im
Pressraum (dort ist es am wärmsten), beim Austritt des Öls oder im
Auffangbehälter gemessen werden kann
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das Öl kann durch
mehrere mechanische Pressungen gewonnen sein
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auch kaltgepresste Öle können Raffinationsschritten unterworfen sein (muss
deklariert werden)
-
die
Wasserdampfbehandlung muss nicht deklariert werden
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Giftstoffe und
vorzeitiger Fettverderb können nur durch hochwertige Rohstoffe vermieden
werden
Aufgrund der hohen
Temperaturen und dadurch, dass die Fettsäuren während des Pressens dem
Sauerstoff der Umgebung ausgesetzt sind, werden Vitalstoffe zerstört und
die Fettsäuren in ihrer Struktur negativ verändert. Dies führt
automatisch zu Qualitätsverlusten und nach der Abfüllung zu einer
beschleunigten Oxidation der ungesättigten Fettsäuren und damit sogar zu
einer Gesundheitsgefahr.
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Fettsäurenart |
Faktor um den
die jeweilige Fettsäurenart schneller oxidiert |
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Gesättigte
Fettsäuren |
1 |
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Einfach
ungesättigte Fettsäuren |
100 |
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Zweifach
ungesättigte Fettsäuren |
1200 |
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Dreifach
ungesättigte Fettsäuren |
2500 |
Das Hauptproblem bei der Oxidation ist, dass dabei
freie Radikale entstehen, die im Laufe der Zeit alle Zellen und Organe
intensiv schädigen können.
Nur
das patentierte OlioSan-Verfahren setzt die Natur eins zu eins um
Um zu verhindern, dass Öle mit mehrfach
ungesättigten Fettsäuren zur Gefahr für die Gesundheit werden, muss man
bei der Herstellung die Vitalstoffe und mehrfach ungesättigten Fettsäuren
umfassend schützen, genauso wie es uns die Natur vormacht.
Dazu benötigt man
ein in sich geschlossenes System, bei dem alle Produktionsschritte unter
Sauerstoffausschluss durchgeführt werden.
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Es werden
ausschließlich hochwertige keimfähige Saaten aus kontrolliert
biologischem Anbau verwendet.
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Der geschlossene
Behälter gewährleistet während der ganzen Produktion eine Pressung ohne Lichteinfluss.
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Durch ein
patentiertes Verfahren wird der Sauerstoff während des gesamten
Pressvorgangs verdrängt.
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Echte
1. Kaltpressung der Speiseöle bei max. 28°C ohne Einsatz von Chemie und
ohne vorheriges rösten.
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Das Öl wird im
Vakuum gefiltert und ohne Restsauerstoff in Flaschen abgefüllt.
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Das Speiseöl
wird abgefüllt in lichtgeschützten Grünglas- oder Braunglasflaschen.
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Das Pressen in
einem geschlossenen System senkt die Keimzahl deutlich.
Der absolut
ungiftige und lebensmittelechte Stickstoff (N2), als letzter
Arbeitsschritt vor dem Verschließen der Flasche, ist sozusagen das
„Sahnehäubchen“, welches auch den Sauerstoff zwischen dem
Schraubverschluss und dem Öl verdrängt. Dies schafft eine keim- und
sauerstofffreie Atmosphäre, unterbindet Oxidationsprozesse in der Flasche
und erhöht so zusätzlich die Qualität und Haltbarkeit des Öls.
Als weiteres Plus
bleiben alle Vitalstoffe als Fitmacher für die Gesundheit erhalten. Wie
zuvor die feste Schale des Samens bietet das OlioSan-Verfahren den
höchstmöglichen Schutz der mehrfach ungesättigten Fettsäuren und der
wertgebenden Vitalstoffe.

Welche Öle können mit dem OlioSan-Verfahren gepresst werden?
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7PLUS3 Öl
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Leinöl (Linum usitatissimum)
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Schwarzkümmelöl (Nigella sativa)
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Nachtkerzenöl (Oenothera biennis)
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Hagebuttenkernöl, Wildrosenöl (Rosa mosqueta)
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Mandelöl (Prunus dulcis)
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Aprikosenkernöl (Prunus armeniaca)
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© 2007 Cornelia Seifert |
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